Geschichte


Wo alles begann:
Am 25. Februar 1989 haben sich 14 Fasnachtsangefressene in der Walliserkanne in Solothurn getroffen, um die Guggenmusik Konfettistampfer ins Leben zu rufen. Der Name Konfettistampfer fand bei den Gründungsmitgliedern unter Vorschlägen wie Solodurumjätter, Weststadtschränzer, Aareschränzer und Savannenhuscher den grössten Anklang.

Wie es danach weiterging:
Bereits ein Jahr später, 1990, nahmen die Konfettistampfer das erste Mal als Guggenmusik an der Solothurner Fasnacht teil. Jedoch noch nicht als GUSO-Gugge sondern als so genannt “wilde Gugge” zogen wir durch die Strassen der Stadt. Am Umzug durften wir aber noch nicht teilnehmen, weshalb wir den Umzug in Biberist absolvierten. Als im Laufe des Jahres 1990 die Aufnahme in die GUSO erfolgte, stand auch dem Grossmächtigen Fasnachtsumzug in Solothurn nichts mehr im Wege. Seither sind wir, wie jede GUSO-Gugge, jedes Jahr mit vollem Herzen dabei.

In Jahr 2009 durften wir bereits unser 20- jähriges Bestehen feiern, welches wir an der Fasnacht 09 zelebriert und mit einem Jubireisli nach München ausgiebig gefeiert haben. Nun geht’s an die nächsten 20 Jahre….

Wo wir heute stehen:
Im Laufe der Jahre haben wir uns zu einer der grösseren GUSO-Guggen entwickelt und halten unseren Mitgliederbestand konstant zwischen 30 und 40. Das heisst aber nicht, dass wir uns nicht über jedes Neumitglied freuen.

Die steigende Mitgliederzahl hat aber auch zur Folge, dass wir nicht mehr im grossen Rahmen Beizenfasnacht betreiben können. Deshalb konzentrieren wir uns immer mehr auf die Strassenfasnacht und versuchen, bis zum (musikalisch) bitteren Ende auf den Gassen von Honolulu für Stimmung zu sorgen. Aus der grossen Begeisterung für die Strassenfasnacht heraus, haben wir uns auch zusammen mit den Guggeschränzern und den Weihereschränzern darum bemüht, dass die Fasnacht am Dienstagabend in den Strassen ihren offiziellen musikalischen Ausklang findet: dem 12i-Chlapf auf der St. Ursentreppe.

An der Fasnacht 2012 haben wir zusammen mit anderen Solothurner Guggen und Schnitzelbänken das Projekt „Belebung des Freitagabends“ in Angriff genommen. Mit Unterstützung der UNO und GUSO konnte ein abendfüllendes Programm im Kollegiumshof und im Höfli geboten werden. Wie bei allen „neuen“ Projekten war der Start etwas harzig und der Anass muss nun wachsen können. Den teilnehmenden Gruppen hat es aber Spass gemacht und der Anlass durfte im 2013 in die zweite Ausgabe gehen.

Das Vereinsleben als solches:
Das Vereinsjahr beginnt für uns am 1. April wobei wir jeweils in diesem Monat auch die GV abhalten. Vorzugsweise findet diese in unserer Stammbeiz, dem Chicken statt. An der GV wird bereits der Prototyp des neuen Kostüms und der neuen Maske präsentiert. So haben unsere kreativen Teams, denen an dieser Stelle ein grosser Dank auszusprechen ist, weniger Stress in der Vorbereitung, sollte die Fasnacht wieder einmal “vüu z früe” sein.

Der nächste grosse Höhepunkt im Vereinsleben ist das Märetfescht, jeweils am letzten Juni-Wochenende. An unserer Konfettibar versuchen wir mit unseren Partnervereinen, den Risottorührern und dem FC Blustavia, auf dem Kollegiumsplatz für Stimmung zu sorgen. Gleichzeitig findet auch die obligatorische Aufnahmeprüfung unserer Novizen statt. Diese ist aber harmloser als die Gerüchte besagen!

In der Sommerpause treffen sich die Mitglieder am Freitagabend und/oder am Samstagmittag im Chicken zum Plaudern und einem gemütlichen Zusammensein.

Im Spätsommer beginnen bereits wieder die obligatorischen Proben am Freitag- oder Dienstagabend, freiwillige oder Registerproben finden jeweils am Dienstagabend statt. In unserem Probelokal studieren wir alljährlich neue Stücke ein, vorzugsweise in den Stilrichtungen Rock, Pop, Funk. Die Lieder versuchen wir in unserem Probeweekend im November bei gemütlicher Atmosphäre zu perfektionieren, so, dass wir Top motiviert an die Fasnacht gehen können.

Selbstverständlich nehmen wir in der Vorfasnachtszeit auch an diversen Guggentreffs in der Umgebung teil. Höhepunkt des Vereinsjahres ist aber natürlich die Fasnacht in Solothurns schönen Gassen. Die gemeinsame Fasnacht kann jedoch, wie das ganze Vereinsleben, kaum in Worte gefasst werden… man muss es einfach erleben…

Gesamthaft betrachtet sind wir ein sehr geselliger Verein, in dem Kameradschaft und Kollegialität gross geschrieben werden. Trotz der Geselligkeit bedarf es von jedem Mitglied auch ein grosses Engagement im Verein und für den Verein, damit wir die Fasnacht und das Vereinsleben so gestalten können, wie wir es uns vorstellen.

Der Konfettistein, vor unserer Gründungsstätte Restaurant “zum Fritz” (früher Walliserkanne), wurde anlässlich des 20-Jahr Jubiläums ins Pflaster der Judengasse gesetzt.